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Kahler Seenplatte


63538 Großkrotzenburg

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Die Kahler Seenplatte ist ein System von Seen rund um die Gemeinden Großkrotzenburg, Kahl am Main und Karlstein. Damit liegt sie im Grenzgebiet zwischen dem bayerischen Unterfranken und dem hessischen Main-Kinzig-Kreis. Mit Ausnahme der drei natürlichen Weiher um Schloss Emmerichshofen entstand diese Seenlandschaft aus stillgelegten Braunkohle- sowie Sand- und Kiesgruben der Region und wurde Mitte des 20. Jahrhunderts zu einem Freizeitzentrum für Abend- und Wochenendgäste aus dem Großraum Frankfurt am Main, Hanau und Aschaffenburg umgestaltet.

Die Kahler Seen

Die nördlichsten natürlichen Seen, Schlosssee, Lindensee und Weihertannensee, gehören zum Privatbesitz von Schloss Emmerichshofen und sind von einem weitläufigen Waldgebiet mit ruhiger Ferienhauskolonie umgeben.

Der südlich angrenzende See Freigericht-Ost ist gemeinhin als Kahler Campingsee bekannt. Das "Freigericht" bezieht sich indes auf das 4 km östlich liegende Alzenau.

Die Bundesstraße 8 trennt diesen See vom westlich angrenzenden See Freigericht-West, im Volksmund Großkrotzenburger See genannt. Unterirdisch sind diese Seen miteinander verbunden und werden aus mehreren Quellen gespeist. Dies erklärt ihre hohe Wasserqualität auch in der Hochsaison.

Der Christnersee entstand aus einer der kleinsten Gruben am Kahler Bahnhof. Er ist zunehmend von einer Verlandung bedroht und daher zum schwimmen ungeeignet. Pächter ist der örtliche Angelverein.

Aus dem Tagebau Emma-Nord entstand das Kahler Waldseebad.

Südlich grenzt die ehemalige gleichnamige Braunkohlegrube als See Emma-Süd an; seine Ufer sind in Privatbesitz und unzugänglich.

Die Nachtweide östlich von Kahl sowie der Seewald am südlich davon liegenden Hörsteiner See bilden ein System aus mehreren ehemaligen Gruben; letztere gehören zur Gemeinde Alzenau. Die stillen Ufer der auch Vorspessart-Seen genannten Gewässer sind naturbelassen. Individualisten finden hier Badebuchten ohne organisierten Strandbetrieb und ein kleines Fahrrad- und Wanderwegenetz. Ein Abschnitt des Sees ist im Privatbesitz des Hörsteiner Angelvereins (gegründet 1966).

Südlich von Kahl liegt der Großwelzheimer Badesee, benannt nach dem gleichnamigen Ortsteil von Karlstein. Ein mittelgroßer Campingplatz mit 400 Stellplätzen mit Sandstrand, Minigolfplatz und Imbiss ist vorhanden. Ein Abschnitt des Sees gehört dem lokalen Angelverein von 1967. Am Ostende ist noch eine Kiesgrube in Betrieb. Libellen schwirren an den naturbelassenen Ufern mit Weiden, Schilf- und Seerosen.

Gegenüber, westlich der Bundesstraße 8, liegt der Langensee in der Nähe des Sportplatzes, entstanden aus einer kleinen Grube.

Westlich davon, im Mainbogen zwischen Kraftwerksanlagen und landwirtschaftlich genutzten Flächen, liegt der Gustavsee im Kernbereich der ehemaligen "Zeche Gustav". Er ist in Privatbesitz der RWE, die 1928 den stillgelegten Braunkohletagebau übernommen hat; seine unzugänglichen Ufer sind abgezäunt. Die Röhricht-Zonen sind eine Raststation für Zugvögel und Laichstätte für Erdkröte, Teichmolch und Wasserfrosch. Das aufgegebene Braunkohlekraftwerk wurde 1938 zu einem Steinkohlekraftwerk umgebaut, 1963-65 ein Ölversuchskraftwerk und 1974 ein Gaskraftwerk. 2000 gab die RWE AG den Standort mangels Rentabilität auf. Der Abraum aus dem ehemaligen Tagebau wurde zu einem Hügel aufgeschichtet, der heute ein geschlossenes Waldgebiet mit Kiefern, Birken, Eichen und Akazien bildet. Der Straßenname Auf der Kipp in Großwelzheim entlang dieses Hügels erinnert an diese Entstehungsgeschichte.