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Schloss Philippsruhe

Philippsruher Allee
63454 Hanau

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castles



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Schloss Philippsruhe wurde ca. 1700 bis 1725 für den Hanauer Grafen Philipp Reinhard bei Kesselstadt im Westen der Stadt Hanau errichtet.

1594 kaufte Graf Philipp Ludwig II. im Bereich des heutigen Schlosses ein Grundstück, um dort ein Landhaus errichten zu lassen. Dieses Renaissance-Schlösschen wurde jedoch während des 30-jährigen Krieges zerstört.

Ende des 17. Jahrhunderts entschloss sich Graf Philipp Reinhard zu dem Neubau eines Barockschlosses mit Garten.

Der Bau des Hauptgebäudes begann 1701. Die Schlossanlage orientiert sich am französischen Schloss Clagny, das von Hardouin-Mansard entworfen wurde. Die Pläne für das Hanauer Schloss erstellte der Architekt Julius Ludwig Rothweil, der auch die ersten Bauabschnitte überwachte. Kaum ein Jahr nach Baubeginn ließ Graf Philipp Reinhard ihn jedoch durch einen französischen Kollegen, Jacques Girard, ersetzen. Das Schloss bestand aus einem dominierenden Mittelbau sowie zweigeschossigen Wohntrakten und eingeschossigen Flügelbauten, die sich um einen Ehrenhof gruppieren. Die Eckpavillons entstanden 1702, der Marstall und die Remise 1706.

Der letzte Hanauer Graf, Johann Reinhard III. von Hanau-Lichtenberg, ließ die barocke Anlage 1723 durch eine Orangerie am nordwestlichen Ende des Schlossparks ergänzen.

Sein heutiges Aussehen geht weitestgehend auf Umbauten aus der Gründerzeit zurück: Landgraf Friedrich Wilhelm von Hessen-Rumpenheim lebte zwar nur 4 Jahre (von 1880 bis zu seinem Tod 1884) auf dem Schloss, was angesichts der vorausgegangenen 5 Jahre Umbauzeit wenig ist; die Räumlichkeiten der Bel Etage, die heute durch das Historische Museum eingenommen werden, reflektieren jedoch trotz des in weiten Teilen verloren gegangenen Mobiliars dominant seinen historistischen Geschmack im Stil der Renaissance.

Hofgärtner Marx Doßmann begann im Auftrag des letzten Grafen Johann Reinhard von Hanau-Lichtenberg mit der Anlage des barocken Gartens 1696 noch vor dem Baubeginn des Schlosses. Der Garten erstreckte sich entlang des Mains in Ost-West-Richtung.

Die Landgrafen von Hessen-Kassel ließen zwischen 1840 und 1880 den barocken Garten entsprechend dem Zeitgeschmack durch den schwedischen Gartenbaumeister Jens Person Lindahl in einen englischen Landschaftsgarten umgestalten. Dennoch blieben einige barocke Gartenelemente, wie die Lindenalleen, die Eichenhecken und die Blumenbeete der Schlossterrassen, erhalten.