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Gotteshäuser in Gelnhausen


63571 Gelnhausen

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Evangelische Marienkirche (Bild 1)

Die Marienkirche ist die ehemalige Kirche des Prämonstratenserstifts Langenselbold. Sie stammt vermutlich aus dem späten 12. Jahrhundert und wird 1223 das erste Mal urkundlich in einem Schutzbrief des Papstes Honorius III. für das Kloster Selbold erwähnt. In dieser Urkunde, die 1238 durch eine weitere bekräftigt wird, sichert der Papst den Chorherren des Klosters Selbold die Patronatsrechte über die Marienkirche zu. Diese Entscheidung hat entsprechende Auswirkungen auf den Bau der Peterskirche.


Katholische Kirche St. Peter (Bild 2)

Der Ursprung von St. Peter liegt im frühen 13. Jahrhundert. Die Kirche war als Stadtpfarrkirche von den reichen Bürgern Gelnhausens geplant worden. Dies brachte die Stadt in Konflikt mit dem Kloster Selbold, das zu diesem Zeitpunkt das Patronatsrecht für alle Kirchen in Gelnhausen innehatte. Der Streit eskalierte bis hin zum Papst Gregor IX., der 1238 im Sinne des Klosters entschied.
Dies führte zur Koexistenz der Peterskirche mit der Marienkirche. Diese war die eigentliche Kirche in Gelnhausen. Die Peterskirche wird im 13. bis 15. Jahrhundert hauptsächlich in der Funktion als Trau-, Tauf- und Beerdigungskirche urkundlich erwähnt.


Ehemalige Synagoge

Die Synagoge in Gelnhausen hat in ihrem Bestehen eine rege An- und Umbautätigkeit erfahren, so dass sich Teile von ihr nur bis an den Anfang des 17. Jahrhunderts zurückdatieren lassen. Sie verfügt über einen barocken Thoraschrein.
Den Zerstörungen, denen viele jüdische Gotteshäuser in der "Reichskristallnacht" zum Opfer fielen, entging die Gelnhäuser Synagoge. Sie wurde im September 1938 verkauft. Da bereits Monate vorher die letzten Gemeindemitglieder aufgrund ständiger Anfeindungen die Stadt verlassen hatten, existierte zu diesem Zeitpunkt keine jüdische Gemeinde mehr in Gelnhausen. Gelnhausen erhielt in dieser Zeit auch den Titel der "ersten judenfreien Stadt im Deutschen Reich".
1981 kaufte die Stadt das Gebäude und begann mit umfangreichen Sanierungsarbeiten. Seit deren Abschluss im Jahr 1986 ist sie ein Ort kultureller Begegnung in Gelnhausen.