Deutsche Version Vacation in Hesse Nederlandse Versie Vacation in Hesse
Information about this offerer:

Click the image to enlarge
Adress on the map


Address

Kirchen in Dossenheim


69221 Dossenheim

Offers

churches & monasteries



Unfortunately this offerer published non but a german text. For translation: www.google.com

Evangelische Kirche
(Bild 1 und 2)

Nach den beiden 794 und 820 n. Chr. im Lorscher Codex erwähnten Kirchen ist dies das dritte am Ort genannte Gotteshaus. Einer von drei am Gebäude erhaltenen lateinischen Bauinschriften zufolge wurde der Grundstein zum Turm dieser über den Fundamenten eines romanischen Vorgängers errichteten gotischen Bergkirche am 12. Mai 1375, dem Tag des Hl. Pankratius, vom Ritter Heinrich von Handschuhsheim gelegt, seinerzeit Inhaber der Vogtei in Dossenheim. 1460 während der Schauenburger Fehde teilweise zerstört, wurde die Kirche um 1480 wieder aufgebaut. Vom Bergsträßer Rezeß des Jahres 1650 an bis zum Auszug der kath. Gläubigen 1926 wurde sie von beiden christlichen Konfessionen als "Simultankirche" genutzt. Seitdem ist sie Pfarrkirche der ev. Kirchengemeinde. 1931/32 wurde sie durch einen Anbau nach Norden erweitert.Bei den damaligen Bauarbeiten und noch 1960 zutage getretene Funde belegen für die La-Tène-Zeit (ab 450 v. Chr. bis Christi Geburt) die Existenz eines keltischen Mahlsteinwerkplatzes, der mit seinen Erzeugnissen, den sog. "Napoleonshüten", den ganzen Rhein-Neckar-Raum belieferte.


Katholische Kirche
(Bild 3 und 4)

Schon in der ersten Hälfte des 19. Jh. war die aus dem späten Mittelalter stammende, seit dem Bergsträßer Rezeß von 1650 durch beide Konfessionen gemeinsam genutzte Kirche am Ausgang des Mühltals für die Gläubigen zu klein geworden. Deshalb erbaute die katholische Kirchengemeinde schließlich 1923/26 im Gewann "Obere Beint" nach Plänen des erzbischöflichen Baurats Strobel eine neue Pfarrkirche. Wie die alte gotische Kirche wurde die in neubarockem Stil errichtete Pfeilerbasilika dem heiligen Märtyrer Pankratius (+ Rom, 314 n. Chr.) geweiht. Seine Statue in einer Wandnische über dem Hauptportal wurde 1941 aufgestellt, drei Deckengemälde im Inneren, die Taufe, Martyrium und Verherrlichung des Heiligen darstellen, folgten erst 1946. Im gleichen Stil wie das Gotteshaus wurde 1927/28 das dazugehörige zweigeschossige Pfarrhaus errichtet.