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Fachwerkhäuser in Bad König


64732 Bad König

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architectural monuments



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Schwimmbadstraße 8
In der Schwimmbadstraße 8 befindet sich das große Wohnhaus einer aufgelassenen Hofreite, welches heute als Appartementhof für Feriengäste genutzt wird. Es ist ein vorzüglicher, dreizoniger Fachwerkbau von klassizistischer Strenge. Es stammt aus dem Jahre 1818, so steht es auf dem Sims aus Bundsandstein über der Kellertür. Im Zuge der Renovierung im Jahre 1990 ist dieser Fachwerkbau um eine 4. Zone mit einer Erdgeschosslaube nach hinten erweitert worden. Außerdem kennzeichnet das Haus das Krüppelwalmdach und die Verschindelung der Wetterseite. Beachtenswert sind auch die noch vorhandenen Teile der Mauereinfriedung des ehemalige Gehöfts. Städtebaulich liegt die Bedeutung des Hauses in seiner Lage mit der Blickbeziehung zur Altstadt.

Kraftsches Haus
Das Kraftsche Haus befindet sich in der Alexanderstraße 4. Dieses giebelständige Fachwerkhaus stammt aus dem Jahre 1680 und gilt als das älteste erhaltene Fachwerkhaus in Bad König. Das Erdgeschoss ist in jüngerer Zeit massiv erneuert worden, um das Haus zu erhalten. Im Obergeschoss und im Giebel befindet sich hervorragendes Zierfachwerk mit Mannfiguren. In den Brüstungsfeldern sieht man Türken- und Andreaskreuze. Am Eckständer ist die Datierung 1680 zu erkennen zusammen mit dem Handwerkzeichen der Wagner.

Ehrmannsches Haus
Das Ehrmannsche Haus liegt in der Schulstraße 2. Es ist ein qualitätvolles, durch seine Ecklage am Schlossplatz auch städtebaulich ein bedeutendes Fachwerkhaus aus dem Jahre 1710. Diese Jahreszahl findet man wieder im Eckständer. Das Fachwerk ist schlicht, typisch für den Odenwald mit geschosshohen Streben. Lediglich ein Andreaskreuz im Obergeschoss im Brüstungsfeld eines Fensters durchbricht diese Schlichtheit. Bemerkenswert noch ist die schöne klassizistische Haustür.

Mühlstrasse 18
In der Mühlgasse 18 steht ein zweistöckiges Wohnhaus einer aufgelassenen Hofreite, ein völlig unveränderter qualitätvoller Fachwerkbau aus dem Jahre 1751. Das Fachwerk hat K-verstrebungen, einer Sonderform der Mannfigur im Obergeschoss und an der Giebelseite. Bemerkenswert ist auch der deutliche Stockwerksüberstand und die alte Haustür. Das Haus hat eine städtebaulich wichtige Lage an der platzartigen Ausweitung der Mühlgasse.

Mühlstrasse 20
In der Mühlgasse 20 steht ein zweistöckiges Bauernhaus aus dem Jahre 1738. Die Datierung findet man auf dem Eckständer. Dieses Haus hat schönes Fachwerk und ist auf der Wetterseite verschindelt. Bei der jüngsten Renovierung ist das Fachwerk verändert worden. Städtebaulich ist dieses Haus dadurch bedeutsam, dass es eine Riegelfunktion im Bauernensemble des Oberdorfes hat. Heute befindet sich dort der Seniorentreff der Stadt und die AWO nutzt dieses Gebäude.