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Die Burgruine Ehrenfels
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Die Burgruine Ehrenfels
Blick auf die Burg Ehrenfels
Ausblick von der Burg Ehrenfels
Burgruine Ehrenfels und Mäuseturm
Bingen am anderen Rheinufer
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Burgruine Ehrenfels


65385 Rüdesheim am Rhein

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Begibt sich der Gast von Assmannshausen (Rüdesheim) aus auf einem der schönsten Wanderwege zu Beginn des Weltkulturerbe Mittelrheintal in Richtung Rüdesheim (Assmannshausen), so kommt er an der Ruine Ehrenfels, inmitten von Weinbergen gelegen, vorbei. Die Burgruine, in den letzten Jahren durch umfangreiche Sanierungsmaßnahmen vor ihrem Verfall gerettet, liegt rund 80 Meter hoch über dem Rheintal. Mit ihrer zweitürmigen Silhouette prägt die ehemalige Burganlage das Landschaftsbild am Felsdurchbruch des Rheins. Nach Erkennung der akuten Einsturzgefahr im Jahre 1986 hat das Land Hessen als Eigentümer umfangreiche Schutz- und Sicherungsmaßnahmen eingeleitet. Heute wird die Ruine von der Stadt Rüdesheim am Rhein verwaltet.

Schriftliche Nachrichten über die Erbauung der Burg gibt es nicht. Die erste bekannte Abbildung stammt aus dem Jahre 1573. Sie zeigt neben dem Mäuseturm und den Zollgebäuden unklar auch die Burg Ehrenfels. Wie die Burgen Sooneck, Gutenfels, Katz und Maus zählt Ehrenfels zu den typischen Anlagen einer Hangburg; sie wurde von der Familie von Bolanden gegründet. Mit Ausnahme der Burg Layen, bei Rümmelsheim (bei Bad Kreuznach) gelegen, ist keine andere Anlage des umfangreichen Burgenbesitzes der von Bolanden im Rheingebiet bekannt, die nicht einem bereits vorhandenen Bauwerk zugrunde gelegen hat.

Ihren geschichtlichen Höhepunkt erhielt die Burg durch den Aufenthalt Rudolf I. von Habsburg (1282 – 1286). Hier saß er zu Gericht gegen die unbotmäßigen Ritter von Reichenstein, Sooneck und Ehrenfels (in unmittelbarer Nähe Assmannshausens gelegen). Auf Rheinstein, der auch der Name Königstein verleihen wurde, sprach der spätere deutsche Kaiser die denkwürdigen Worte über die „Erhabenheit und Berufung des edlen deutschen Rittertums“ aus.

Nach ihrer Blütezeit im 13. und 16. Jahrhundert verfiel die Burg. 1823 erwarb sie Prinz Friedrich Wilhelm von Preußen, er ließ die Burg im Sinne der Rheinromantik wieder aufbauen. Die damaligen Baumeister waren J.C. von Lassauxi, Friedrich Schinkel und Wilhelm Kuhn. Durch Erbfolge blieb die Burg bis 1975 im Besitz der Hohenzollernfamilie. Seit 1975 ist der Opernsänger Hermann Hecher Burgherr von Rheinstein. Seiner Familie verdankt man, dass die Burg zu einem „Schlösschen“ geworden ist.