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Der Lubentiusweg

Lahn-Taunus

Overview
Route:
16 km
Duration:
ca. 4 Stunden
Start:
Balduinstein
Finish:
Balduinstein
Type of route:
Wanderweg
Description
Unfortunately we have no translation for this route - so we publish the german text. For translation: www.google.com

Legenden der Wanderlust - Folgen Sie den Pfaden des Heiligen Lubentius, der im 4. jahrhundert an der Lahn wirkte. Dem Örtchen Hirschberg soll er nach Errettung aus undurchdringlichem Dickicht seinen Namen gegeben haben, nachdem ein Hirsch mit glänzendem Geweih ihn leitete. Wir führen Sie von Balduinstein nach Hirschberg über die Höhen des Lahntals bis nach Diez. Von hier ist die Rückfahrt mit einem Schiff auf der Lahn möglich, durch unberührte Natur treiben Sie gemütlich zurück nach Balduinstein.

Der Überlieferung zufolge gilt der Heilige Lubentius, der im 4. Jahrhundert als Priester in Kobern an der Mosel wirkte, auch als Apostel und Missionar der unteren Lahn-Region.
Nach der Legende geriet der Heilige auf einer seiner Wanderungen von Balduinstein auf die bewaldeten Höhen bei Hirschberg in ein undurchdringliches Dickicht, aus dem er keinen Ausweg mehr fand. Plötzlich trat ein stolzer Hirsch mit glänzendem Geweih aus dem Gebüsch und führte ihn zurück auf den richtigen Weg. Aus Dankbarkeit für die wundersame Errettung gab er dem nahe gelegenen Dorf am Fuße des Höchst den Namen „Hirschberg“.

Der Lubentiusweg führt Sie heute von Balduinstein über Langenscheid , oberhalb der Daubach entlang, bis nach Hirschberg.

Ausgangspunkt ist der Bahnhof in Balduinstein. Nach Überqueren der Lahnbrücke geht es gleich rechts ab auf den Lahntal Rad- und Wanderweg. Übrigens, erbaut wurde die Lahnbrücke im Jahre 1953 als erste Spannbetonbrücke Deutschlands, mit einem Denkmal für den letzten Fährmann auf der Lahn.

Zunächst führt der Weg dicht am Ufer entlang lahnaufwärts.

Kurz vor der Eisenbahnbrücke geht es links ab zum Anstieg auf die Höhe. Das folgende, bei den Einheimischen als Paul-Schneider-Weg bekannte Teilstück führt die nächsten knapp 700 m fast schnurgerade mit einer Kehre nach links, von 103 Höhenmeter am Lahnufer auf 210 Höhenmeter auf die ersten Ausläufer des Westerwaldes. Damit ist auch schon der steilste Anstieg des gesamten Weges bewältigt. Weiter geht es rechts am Waldrand entlang bis zu den ersten Häusern der Ortschaft Langenscheid. Links hoch, an Gärten vorbei geht es dann wieder rechts am Dorfrand längs.

Wieder führt die Strecke an den Waldrand und man blickt bereits von oben in das Daubachtal, das teilweise steil abfällt. An der nächsten großen Wegkreuzung führt der Weg rechts wieder in den Wald hinein. Sanft schlängelt er sich durch alten Buchenbestand, in Abschnitten unterbrochen von dichten Kieferbeständen. Die Daubach hört man durch das Tal rauschen. Immer öfter fällt der Blick auf das sprudelnde Wasser.

Der Weg führt an den Waldrand, links geht es weiter, bis zum nächsten Abzweig rechts ins offene Feld Richtung Hirschberg. Hier, in der Nähe der neuen Kläranlage, wo der Daubach
sichtbar seinen Anfang nimmt, soll der Missionar unsere germanischen Vorfahren getauft und zum christlichen Glauben bekehrt haben. Der Überlieferung nach ist der Name Daubach von „Taufbach“ (Tiofbach) abzuleiten.

Es geht weiter leicht aufwärts bis direkt in den Ort Hirschberg hinein. Die Hauptstraße in Richtung Bergstraße überqueren. Dort gabelt sich der Weg. Je nach Endziel der Wanderung besteht an dieser Stelle die Möglichkeit, den Weg nach links einzuschlagen mit einer Anbindung an den Halfterweg in Richtung Herthasee – Obernhof, oder Sie folgen weiter den Spuren des heiligen Lubentius und halten sich rechts mit einem Ziel in Richtung Diez.

Unser Tipp: Einen kurzen Abstecher zur Schnapsbrennerei Meckel. An der Haupt-straße ca. 50 m links und einfach klingeln.

Der „Lubentiusgeist" gehört schließlich dazu!

Der Lubentiusweg führt zum Ortsrand Hirschbergs und es geht weiter aufwärts durch die Felder. Langsam nähert man sich einer imposanten Eiche, welche allmählich das Ende des Lubentiusweges abrundet.

Die als Naturdenkmal geschützte Eiche, von den Hirschbergern auch "Stumpe Eiche" genannt, lädt zum Verweilen ein. Eine herrliche Aussicht bis in das Lahntal bietet Gelegenheit den Weg auf den Spuren des Heiligen Lubentius nochmals zurückzuverfolgen.

Vielleicht war es ja genau diese Stelle, an welcher der Hirsch aus dem Dickicht trat und dem Heiligen begegnete. ... Und wenn es vielleicht auch ganz anders war, die Schönheit der Landschaft am Fuße des Höchst hat bestimmt auch den Heiligen Lubentius verzaubert.
Alle Angaben sind ohne Gewähr


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Gastronomy
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Cafe im Hain
in 65582 Diez