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Der Nothgottesweg

Rheingau

Overview
Der Nothgottesweg
Route:
6 km
Duration:
ca. 2,5 Stunden
Start:
Geisenheim
Finish:
Geisenheim
Type of route:
Wanderweg
Places along the route
Geisenheim
Description
Der Nothgottesweg fasziniert durch den Dreiklang Wald, Wiesen und Weinberge. Wer ihm folgt, muss für die 6 Kilometer und die 140 Höhenmeter allerdings mit knapp zwei Stunden Wanderzeit rechnen, zumal er die Gelegenheit nutzen sollte, das ehemalige Kapuziner -Kloster Nothgottes zu besuchen.

Wir beginnen unsere Tour am neuen Friedhof. Dort überqueren wir die Kreisstraße und wandern in Richtung »Nonnenmühle«. Gleichlaufend mit dem Blaubach schlägt der Feldweg einen Rechtsbogen und führt dann geradeaus zum Obstgut »Nonnenmühle « (gegenüber Steinbruch).

Im Tal, das sich nun etwas öffnet, läuft die Wanderung entlang des Waldrandes nach Nothgottes.

Um das malerisch im Tal des »Blaubaches« gelegene ehemalige Kloster rankt sich folgende Entstehungssage: Der Ritter Engelhard aus dem Geschlecht der Brömser war als Kreuzritter ins gelobte Land gezogen. Noch bevor er dort ankam, nahmen ihn die Sarazenen gefangen und verschleppten ihn nach Afrika.

Weil seine körperlichen Kräfte nicht ausreichten, der Sklaverei zu entrinnen, nahm er Zuflucht zum Gebet. Er gelobte drei Kirchen zu errichten, falls ihm die Flucht gelänge. Auf wunderbare Weise wurde er später tatsächlich befreit und gelangte nach Rüdesheim zurück.

Dort begann er die Pfarrkirche St. Jakobus zu erbauen und in Bornhofen ein ähnliches Gotteshaus zu stiften. Sein drittes Versprechen, eine Kapelle zu errichten, vergaß er jedoch. Als ein Knecht der Brömser die Ochsen weidete, wühlte einer von diesen stetig an einem Eichbaum und grub dabei ein Bild des Heilandes aus.

Am nächsten Tag wiederholte sich dies: ein weiteres Bild wurde frei gescharrt, während aus dem Eichbaum eine Stimme ertönte "Noth Gottes, Noth Gottes". Als die Merkwürdigkeit ein drittes Mal passierte, erinnerte sich Ritter Brömser seines Gelübdes und ließ das versprochene Kloster an diesem Ort errichten. Belegt ist, dass »Nothgottes « 1390 geweiht wurde. Aber schon vorher musste hier eine kleine Kapelle gestanden haben, denn »Nothgottes« lag an einer alten Handelsstraße, über die auch Pilger zogen, die heimische Wallfahrtsstätten aufsuchten.

Der Wallfahrtsgedanke litt unter der Reformation und den Bauernkriegen; er erhielt erst wieder im frühen 17. Jahrhundert Gewicht. 1620 geht die bis dahin private Wallfahrtsstätte der Brömser an die Kapuziner über. Wenige Meter zuvor konnten wir den »gelben Weinrömer« des Riesling-Pfades erkennen.

Dieser führt im spitzen Winkel nach rechts aus dem Tal heraus. Im Wald erreichen wir die »Antoniuskapelle « neben der K 630 (barockes Kapellchen im Wald, gleich daneben Grillplatz mit Schutzhütte und Ruhebänken.

An der Forstschranke zuvor entdeckten wir einen Wegweiser "Zum Teich", dem wir folgen. Ohne den Offermann-Weiher jedoch direkt anzulaufen, wenden wir an der breiten Forstpiste, auf die wir einmünden, nach rechts auf den Waldparkplatz. Dort queren wir die Straße und wandern jenseits bis zu den Häusern im Hähnchen. Auf der gleichnamigen Straße gelangen wir hinab zum katholischen Gemeindezentrum. Nun geht es auf der Straße entlang nach Westen bis zum Aussiedlerhof Brunk, wo wir nach links abbiegen und in der Gemarkung abwärts wandern. Auf den nächsten Querweg biegen wir nach rechts ein. Gleich darauf halten wir uns wieder links und wandern steil, später etwas flacher, zum Ausgangspunkt zurück.
Alle Angaben sind ohne Gewähr


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