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Der Silberseeweg

Rheingau

Overview
Der Silberseeweg
Route:
4 km
Duration:
ca. 1,5 Stunden
Start:
Geisenheim
Finish:
Geisenheim
Type of route:
Radweg,Wanderweg
Places along the route
Geisenheim
Description
Der Silberseeweg ist ein gemütlicher Spaziergang um Stephanshausen herum. Er umrundet das gesamte Wochenendgebiet des Dorfes. Auf ihm ist man etwas mehr als 1 Stunde unterwegs, um die 4 Kilometer und etwa 110 Höhenmeter zurückzulegen.
 
Wir beginnen am Körberbrunnen und wandern entlang der »Oberbachstraße« im Elsterbachtal aufwärts. Bald nach den letzten Häusern der Straße überqueren wir den Bach und treffen auf den »Erlenweg«. Dort wo das Sträßchen steil nach rechts ausschert, bleiben wir geradeaus im Talgrund und passieren wenig später die Wassertretanlage. Kurz darauf lädt die Freizeithütte oberhalb des privaten Silbersees zum Verweilen ein.
 
Wir bleiben auf dem Talweg, der schon bald nach dem See einen Rechtsbogen beschreibt und die Mulde verlässt. Der schmale Weg zwischen der Pferdewiese und dem Gebüschsaum leitet hinauf zum »Eichenweg« im Wochenendgebiet. Diesem folgen wir, bis er auf den Rheinhöhenweg einmündet. Nun halten wir uns kurz nach rechts, um bei der nächsten Möglichkeit (nach ca. 150 m) nach links abzubiegen. Zwischen Waldrand und Wochenendgrundstücken geht es steil hinab in die weite Talmulde, die von Stephanshäuser Bürgern »Menger Wiesen« und »Heuert« genannt wird.
Statt jedoch in der Mulde den direkten Weg zum nahen Dorf zu wählen, wandern wir jenseits bis zum Waldrand empor. Nun biegt unsere Route nach rechts ab und verläuft direkt vor den Bäumen her in die »Waldstraße« hinein, dann wie bei der vorigen Tour zur Ruhebank an der »Hauptstraße« und in den Dorfkern zurück.
 
Die ehemals selbständige Höhengemeinde ist allseits von Wald umschlossen. Der Anteil des Geisenheimer Stadtwaldes an der Gesamtwaldfläche des Rheingaus ist 1.457 Hektar groß. Vor der Kommunalreform gebührte dem ehemaligen Rheingaukreis das Attribut "waldreichster Landkreis Hessens".
Die knapp 1.500 Hektar Geisenheimer Wald gehören zu drei Revierförstereien. Die Talstadt hat einen Anteil von 1.000 Hektar, zu Weißenthurm und Espenschied gehören zusammen 500 Hektar. Der Stadtwald reicht vom Vorderhang des Taunusgebirges bis weit über dessen Kamm hinaus ins Wispertal hinab. Der Rheingauer - und damit auch der Geisenheimer Wald - war ursprünglich reines Laubwaldgebiet mit Eichen, Buchen und Hainbuchen als wichtigste Baumarten. Aufgrund der Boden- und Klimaverhältnisse lassen sich jedoch mit der reinen Laubholzwirtschaft keine befriedigenden wirtschaftlichen Erträge erzielen.
 
Seit Anfang des 19. Jahrhunderts wurden deshalb hier auch Nadelbäume angebaut, zunächst Fichten, Kiefern und Lärchen, seit mehreren Jahrzehnten dazu noch sehr viel ertragreichere nordamerikanische Douglasien und Tannen. Heute stockt auf 62 % der Fläche Laubwald (26 % Eiche und 36 % Buche) und auf 38 % Nadelwald (31 % Fichte, Tanne und Douglasie sowie 7 % Kiefer und Lärche); die Waldbestände sind dabei häufig aus mehreren Laubund Nadelbaumarten gemischt. Im Geisenheimer Stadtwald sorgen vier Arbeitskräfte unter Leitung des Revierförsters dafür, dass der Wald in Ordnung ist. Zu ihren Aufgaben gehört es, jährlich etwa 3.800 Festmeter Holz einzuschlagen. Weiterhin kümmern sie sich um das fast 50 Kilometer umfassende Geisenheimer Waldwege-Netz. Sie sorgen dafür, dass der Geisenheimer Wald nicht nur Wirtschaftsfaktor, sondern auch Erholungsraum ist.
Alle Angaben sind ohne Gewähr


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