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Auf den Fundamenten des ehemaligen, in 1165 von Hildegard von Bingen gegründeten, Klosters befindet sich heute die Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Hildegard mit dem wiederhergestellten Ostflügel des ehemaligen Klosters.
Im Dreißigjährigen Krieg, 1632, zerstörten die Schweden durch Brand das Kloster Rupertsberg. Nach partiellem Abriss wurde es bis zur Vernichtung durch einen Brand im Jahre 1932 als Dorfkirche genutzt und ein Jahr später unter Berücksichtigung früherer Stilelemente neu errichtet.
In der Kirche wird der Hildegardis-Schrein mit den Gebeinen der Heiligen Hildegard von Bingen aufbewahrt. Alljährlich strömen am 17. September, dem Todestag Hildegards, viele Wallfahrer nach Eibingen, um an der Reliquienprozession zu Ehren der Heiligen teilzunehmen.